Spitzhacken Vergleich - März 2018

Jonas vergleicht die 6 aktuellsten Spitzhacken

Jonas M.
Fiskars Spitz- und Breithacke
Fiskars Spitz- und Breithacke
Bauhacke Spitzhacke Pickel Hacke
Bauhacke Spitzhacke Pickel Hacke
Fiskars Kreuzhacke 200
Fiskars Kreuzhacke 200
Mini Spitzhacke 500 gramm
Mini Spitzhacke 500 gramm
Xclou Kreuzhacke 3000 g
Xclou Kreuzhacke 3000 g
Vorel 32900 Spaltaxt
Vorel 32900 Spaltaxt

Da ich hier einen reellen Testbericht abgeben will, mussten sich alle vorgestellten Spitzhacken im Praxistest bewähren. Getestet wurden die sechs Spitzhacken unter den gleichen Grundvoraussetzungen. Ausgangspunkt für alle Hacken im Spitzhacken Test, war ein verwildertes, unbearbeitetes Stück Garten, mit einer Mischung aus Lehmboden und grobem, verdichtetem Geröllboden. Wuchernder Giersch und Sträucher mussten entfernt werden. Es wurden Gräben für Kabel gezogen, alte Randsteine und ein 3 m x 3 m Betonfundament wurden entfernt. Stabilität, Handhabung und Arbeitssicherheit waren Kriterien, die Beachtung fanden. Die Schärfe der Werkzeuge, die vor allen Dingen Einfluss auf das Schneiden von Wurzeln hat ging in den Spitzhacken Vergleich ein.

Vergleichssieger
Fiskars Spitz- und Breithacke

Fiskars Spitz- und Breithacke

Vergleichsergebnis

9.8

von 10

Gewicht
3,1 kg
Länge
128 cm
Stiel
Kunststoffstiel mit Glasfaserverstärkung
Vorteile

Antirutschfunktion

Antivibrationsausstattung

Verarbeitung

Handhabung

Auch für sehr harten Boden

Nachteile

Kurzer Stiel

Preis & Leistung
Bauhacke Spitzhacke Pickel Hacke

Bauhacke Spitzhacke Pickel Hacke

Vergleichsergebnis

9.2

von 10

Gewicht
3 kg
Länge
95 cm
Stiel
Buchenholz
Vorteile

Für grobe Arbeiten

Handhabung

Auch für Beton geeignet

Qualität

Stabil

Nachteile

Fehlender Vibrationsausgleich

Fiskars Kreuzhacke 200

Fiskars Kreuzhacke 200

Vergleichsergebnis

8.8

von 10

Gewicht
2,95 kg
Länge
90 cm
Stiel
Kunststoffstiel mit Glasfaserverstärkung
Vorteile

Scharfe Kanten

Für schwere Böden u. Beton

Schneller Zusammenbau

Stabil

Leichter Stiel

Federung

Nachteile

Nicht für Wurzeln geeignet

Mini Spitzhacke 500 gramm

Mini Spitzhacke 500 gramm

Vergleichsergebnis

8.2

von 10

Gewicht
500 g
Länge
35 cm
Stiel
Gummiertes Fiberglas
Vorteile

Leichtes Gewicht

Klein

Handlich

Robust

Für schwerzugängliche Stellen

Nachteile

Nur eingeschränkt einsetzbar

Xclou Kreuzhacke 3000 g

Xclou Kreuzhacke 3000 g

Vergleichsergebnis

7.8

von 10

Gewicht
3 kg
Länge
k.A.
Stiel
Gummierter Kunststoff
Vorteile

Kein Abrutschen

Günstiger Preis

Robust

Aus Stahl

Zuverlässig

Nachteile

Anfangs gewöhnungsbedürftiger Geruch

Vorel 32900 Spaltaxt

Vorel 32900 Spaltaxt

Vergleichsergebnis

7.6

von 10

Gewicht
3 kg
Länge
88 cm
Stiel
Holz
Vorteile

Qualität

Stabilität

Handlich

Angemessene Größe

Nachteile

Rauer Stiel

»
«

Steine und Böden bearbeiten mit der Spitzhacke

Die Spitzhacke

Schwere, steinige Böden, Wurzeln und Baumstümpfe sind die Einsatzbereiche einer Spitzhacke. Es werden zwei unterschiedliche Arten von Spitzhacken unterschieden. Die Kreuzhacke und die Flachspitzhacke. Reine Kreuzhacken, die auf zwei Seiten mit einer Spitze ausgestattet sind, werden für die Bearbeitung von Steinen eingesetzt. Die im Handel unter dem Namen Kreuzhacken erhältlichen Werkzeuge gehören in den meisten Fällen zu der Gruppe Flachspitzhacken. Flachspitzhacken sind mit einer Spitze für die Steinbearbeitung und das Aufbrechen schwerer Böden ausgestattet. Auf der anderen Seite findet sich ein breiter Hackenkopf, der für die Bearbeitung von weichen, aufgelockerten Böden und das Entfernen von Wurzeln geeignet ist.
Spitzhacken sind ein ausgezeichnetes Hilfsmittel bei der Gartenarbeit – ob beim Ziehen von Gräben oder beim Entfernen von Pflastersteinen. Sie können von Laien und Profis genutzt werden.
Mann bearbeitet ein Feld mit einer Spitzhacke
@francescomou/fotolia.com

Wie wurden die Spitzhacken getestet?

Weil ich hier einen reellen Testbericht abgeben will, mussten sich alle vorgestellten Spitzhacken im Praxistest bewähren. Getestet wurden die sechs Spitzhacken unter den gleichen Grundvoraussetzungen.
Ausgangspunkt für alle Hacken im Test war ein verwildertes, unbearbeitetes Stück Garten mit einer Mischung aus Lehmboden und grobem, verdichtetem Geröllboden.
Wuchernder Giersch und Sträucher mussten entfernt werden.
Es wurden Gräben für Kabel gezogen, alte Randsteine und ein 3 x 3 m Betonfundament wurden entfernt.
Stabilität, Handhabung und Arbeitssicherheit waren Kriterien, die Beachtung fanden. Die Schärfe der Werkzeuge, die vor allen Dingen Einfluss auf das Schneiden von Wurzeln hat, ging in den Vergleich ein.

Worauf sollte beim Kauf einer Spitzhacke geachtet werden?

Der Einsatzbereich
Wer mit der Spitzhacke Stein und Fels bearbeiten will, der kann auf eine Kreuzhacke mit zwei Spitzen zurückgreifen.
Soll das Werkzeug flexibler sein, ist die Flachspitzhacke geeigneter. Steine und Böden können gut mit dem Gerät bearbeitet werden.
Der Kopf
Der Kopf einer guten Spitzhacke besteht aus geschmiedetem, vergütetem Stahl. Ist die Spitze zusätzlich gehärtet, hat man lange Freude am Werkzeug.
Der Stiel
Der Stiel sollte glatt und gerade sein. Vor allem Holzstiele können hier negativ auffallen.
Rutschfestigkeit und die Möglichkeit beide Hände bequem um den Stiel legen zu können, sollten gegeben sein.
Stiele aus Kunststoffen sind leichter und haltbarer als Holzstiele.

Der Spitzhacken Vergleich

Der Vergleichssieger: Fiskars Spitz- und Breithacke (geschmiedet) in schwarz-orange

Ein Hackenkopf aus geschmiedetem Karbonstahl, eine gehärtete Vierkantspitze und ein Kunststoffstiel mit Glasfaserverstärkung sind die Attribute dieser 3 kg schweren und 90 cm langen Hacke.

Vor- und Nachteile

Der Kunstfaserstiel, der mit Antirutschfunktion und Antivibrationsausstattung versehen ist, liegt angenehm in der Hand.
Schwere Böden, Steine und Beton werden mühelos bearbeitet. Die Wurzeln gehören rasch der Vergangenheit an. Die Hacke ist solide verarbeitet und man muss sich keine Gedanken machen, ob sich der Hackenkopf löst. Ist er montiert, hält er bombenfest.
Nachteile konnte ich bei dieser Hacke nicht finden.

Fazit
Die Fiskars Spitz- und Breithacke erhält einen Verdienten ersten Platz. Seine Verarbeitung spricht für gute Qualität und durch die Handhabung lässt sich schnell und effektiv arbeiten. Wer eine Hacke für härteren Boden sucht, ist mit dieser sehr gut ausgerüstet.

Zweiter Platz und Preis-Leistungs-Sieger: Bauhacke 3 kg mit Buchenstiel 95 cm


Im Spitzhacken Test eignet sich die Bauhacke für grobe Arbeiten und wird mit der Betonplatte gut fertig. Die Hacke hat einen geschmiedeten Kopf, wiegt 3 kg und wird mit einem Buchenholzstiel geliefert.

Vor- und Nachteile

Die schwere Hacke schafft es mit Leichtigkeit, den Beton zu zerschlagen. Alle anderen Arbeiten können mit dieser Bauhacke gut verrichtet werden.
Der Buchenholzstiel liegt gut und glatt in der Hand. Beim Arbeiten mit dieser schweren Ausführung kann es schnell zu Ermüdungserscheinungen beim Gärtnern kommen.
Ein Nachteil des Stiels ist der fehlende Ausgleich der Vibrationen beim Hacken. Das macht sich in den Handgelenken bemerkbar.

Fazit:
Das Preis Leistungs-Verhältnis stimmt. Mit der Hacke können schwere Materialien wie Beton bearbeitet werden, ist aber aus ergonomischer Sicht nicht die beste Variante.


Dritter Platz: Fiskars Kreuzhacke 200 (geschmiedet), schwarz-orange

2,95 kg Gewicht, ein Hackenkopf aus gehärtetem und geschmiedetem Carbonstahl und der mit Glasfasern verstärkte, 90 cm lange Kunstfaserstiel machen einen guten Eindruck. Die Vierkantspitze und die breite Seite dieser Kreuzhacke sind angenehm scharf.

Vor- und Nachteile

Mit der Fiskars Kreuzhacke 200 bearbeitet man einwandfrei schwere Böden und Beton. Das Hacken von Wurzeln gelingt tadellos.
Beim Aushebeln zeigt sich der Stiel etwas zu weich. Für diese Arbeit ist der Stiel nicht geeignet.
Die zwei Teile der Hacke sind schnell zusammengebaut und der Hackenkopf sitzt fest auf dem Stiel. Der leichte Stiel ist für andauerndes Arbeiten ausgelegt und die Schwingungen am Handgelenk werden gut abgefedert.

Fazit:

Bei gewohnter Fiskars Qualität ist die Hacke für die Arbeiten im Garten und auf der Baustelle gut zu gebrauchen. Wer Wurzeln mit der Hacke aushebeln will, sollte sich für eine andere Hacke entscheiden.

Der vierte Platz: Mini Spitzhacke 500 Gramm

Klein, handlich und robust! Diese Worte beschreiben die Minispitzhacke. Der Kopf aus geschmiedetem Stahl und der Fiberglasstiel wiegen 500 g. Die Länge des gummierten Fiberglasstiels beträgt 35 cm.

Vor- und Nachteile

Die Mini Hacke ist nicht für die schwersten Arbeiten im Garten geeignet. Für schwer zugängliche Stellen und bei Arbeiten auf den Knien – zum Beispiel beim Entfernen von Randsteinen und Wurzeln – an die man mit den großen Hacken nicht ran kommt, ist die Hacke gut geeignet. Feuchte Hände können nicht rutschen und der Kopf schafft Etliches aus dem Weg.
Die kleine Hacke eignet sich für Kinder und zum Mitnehmen. Wer mit der Sonde unterwegs ist, der wird dieses Werkzeug zu schätzen wissen.

Fazit:
Auf Platz vier ist diese Hacke im Spitzhacken Vergleich, weil sie wegen ihrer geringen Maße nur eingeschränkt verwendet werden kann. Die Verarbeitung ist ohne Beanstandung.

Platz fünf: Xclou 156227 Kreuzhacke Fiberglas  

Am Fiberglasstiel der Xclou Kreuzhacke befindet sich ein Kopf aus gehärtetem Stahl. Insgesamt wiegt die Hacke mit dem 70 cm langem Stiel 3 kg.Der Stiel ist mit gummiertem Kunststoff versehen, was das Abrutschen der Hände beim Schwitzen verhindert.Vor- und NachteileAlle Arbeiten, die getestet wurden, hat die günstige Spitzhacke mit Bravour gemeistert.Die Stiellänge ist zu gering bemessen. Für Menschen mit Körpermaßen über 1,70 m kann sich langes Arbeiten mit der Hacke als unangenehm werden.Der Geruch, den die Spitzhacke die ersten Tage verbreitet, ist gewöhnungsbedürftig. Nach ein paar Tagen an der frischen Luft lässt er jedoch nach.Fazit:Die Xclou Kreuzhacke ist der Preis Leistungs-Sieger der getesteten Hacken. Zwar hat sie einen seltsamen Geruch zu Beginn, aber bei der Leistung und Verarbeitung, kann man darüber hinwegsehen.Hier gibt es gute Qualität zu einem angenehmen Preis.

Platz sechs: Vorel 32900

Das Kopfgewicht liegt bei 2, 5 kg und mit Stiel kommt die Hacke auf ein Gewicht von 3 kg. Der Kopf ist geschmiedet und der Holzstiel ist 88 cm lang.

Vor- und Nachteile

Die Hacke konnte mich nicht überzeugen, weil ich zu viel nacharbeiten musste, um sie einsetzen zu können. Das Auge und der Stiel passen nicht zusammen und der Stiel ist zu rau. Entweder muss der Stiel abgeschliffen werden oder man arbeitet mit Handschuhen, um sich nicht zu verletzen.
Nach dem Zusammenbau konnten mit der Hacke alle Arbeiten erledigt werden.

Fazit:

Wer ein handwerkliches Geschick hat, kann sich aus dieser Hacke ein recht gutes Werkzeug machen. Für Anfänger oder handwerklich unbegabte Menschen gibt es bessere Produkte auf dem Markt.

Person bearbeitet Berg mit Spitzhacke
@Unsplash/pexels.com

Fazit zum Test

Auf der Suche nach einer Spitzhacke konnten sich bei mir die modernen Hacken mit den Kunststoffstielen durchsetzen. Sie sind leicht und gut zu handhaben.
Ist man es gewohnt mit einem Holzstiel zu arbeiten, gibt es Hacken, die die geforderten Ansprüche zur Gänze erfüllen.
Insgesamt bleibt zu sagen, dass für jeden Menschen die passende Hacke zu finden ist.
Zu deiner Spitzhacke fehlt dir noch der richtige Gärtnerspaten? Wir haben die besten für dich in unserem Vergleich getestet.
×

schließen

Jonas M.

  • Alter: 32
  • Interessen

    Handwerkprodukte

    Biographie

    Hör mal wer da hämmert! Ich bin Jonas, 32 Jahre und begeisterter Handwerker. Neben meinen Arbeiten rund um Haus und Garten, bin ich sehr sportlich unterwegs und versuche mich fit zu halten. Alles, was im Haus ansteht versuche ich auf eigene Faust zu erledigen. Ein Rohrbruch oder morsche Holzbalken bringen mich nicht aus dem Konzept. Ich gebe dir Tipps und Tricks, damit auch du alles Zuhause meistern kannst!